Nie wieder Tattoos aus Gießen

Nie wieder Tattoos aus Gießen

Als ich sieben Jahre alt war, holte sich meine Familie einen Hund aus dem Tierheim. Anfangs war ich von Zorro nicht sonderlich begeistert (ich wollte einen großen Hund), doch mit der Zeit ist er zu meinem besten Freund geworden. Wir sind durch dick und dünn gegangen und auch, als ich auszog, nahm ich ihn mit. Vor zwei Monaten erhielt Zorro aber eine niederschmetternde Diagnose vom Tierarzt und leider musste ich ihn kurz darauf einschläfern lassen. Es brach mir das Herz, doch meine Freunde brachten mich auf die Idee, mir eines der vielen Fotos von Zorro unter die Haut stechen zu lassen. Ich war Feuer und Flamme und suchte direkt ein Tattoostudio in Gießen.

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Gießen – Nein danke!

Meine Suche war eher beschwerlich, denn in Gießen gab es zwar viele Studios, doch irgendwie begeisterte mich keins. Entweder waren die Räumlichkeiten sehr schmutzig oder die Arbeit nicht gut genug. Ich war kurz davor aufzugeben, doch dann sah ich überraschenderweise einen Post von Skull Tattoo bei Instagram. Das Tattoo war so schön und ich durchstöberte direkt die gesamte Page. Sofort war mir klar, dass ich hier mein Tattoo stechen lassen wollte. Dass das Studio nur etwa eine Stunde von Gießen entfernt liegt, war ein Bonus. Ich rief sofort an und erhielt auch schnell einen Beratungstermin.

Die wunderbare Beratung

Es ist wohl nichts Neues für die Jungs und Mädels bei Skull Tattoo, dass sich jemand seinen Vierbeiner unter die Haut stechen lassen möchte. Dementsprechend wussten sie genau, welche Fragen sie bei der Beratung stellen müssen. Ich brachte auch ein passendes Foto mit, welches später auf die Haut kommen sollte. Allein Zorro wäre mir etwas zu langweilig gewesen, weshalb noch einige Blumen und Zweige hinzukamen, als Erinnerung an die vielen tollen Stunden im Garten meiner Eltern. Neben dem eigentlichen Motiv klärte mich der Tätowierer aber auch über Risiken, anschließende Pflege, die Kosten und alles Weitere auf. Danach fühlte ich mich top informiert und war mir sicher, dass Gießen dagegen keine Chance hat.

Zorro ist zurück!

Es war mein erstes Tattoo und natürlich war ich aufgeregt wie verrückt. Schon bei der Fahrt aus Gießen zitterten mir die Finger, doch eine Freundin kam mit. Sie hielt auch während des Tätowierens meine Hand und das half mir extrem. Ich bin nämlich ziemlich schmerzempfindlich, weshalb ein Tattoo vielleicht nicht die beste Idee war, doch ich wollte es unbedingt. Angekommen wurden wir beide begrüßt und mussten noch einmal kurz warten. Dann ging der Tätowierer alles mit uns durch und schon lag ich auf der Liege. Mein Oberschenkel war frei und bereit für die Farbe. Es ging los und es tat höllisch weh, doch am Ende sollte es das wert sein. Das Tattoo ist wie das Foto. Besonders die Augen sehen so lebensecht aus, dass ich einfach nur überglücklich bin.

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